Vigenére-Verschlüsselung

Die Vigenère-Verschlüsselung wurde nicht durch den französischen Diplomaten Blaise de Vigenère (1523-1596) erfunden, er hat sie nur durch sein sehr erfolgreiches Buch „Tracté des Chiffres“ (1585) sehr bekannt gemacht. Erfunden wurde sie eigentlich von Giovanni Battista Bellaso, einem Kryptologen der päpstlichen Kurie, der sie schon 1583 in einem Buch zum geheimen Schreiben veröffentlichte. Bei dieser …

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Bifid-Chiffre

Die Bifid-Chiffre wurde von dem Amateur-Kryptographen Félix Marie Delastelle (1840 – 1902) erfunden. Erstmals wurde sie in der Zeitschrift „Revue du Génic“ als „cryptographie novuelle“ (man könnte sagen neuartiges Verschlüsselungsverfahren) veröffentlicht. Über das Leben des Erfinders selbst ist nicht viel bekannt. Er hat sich wohl nach seiner Pensionierung in ein Hotel eingemietet um das Buch …

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ADFGX-System

Chiffren aus Substitutionen oder Transpositionen lassen sich für sich genommen jeweils relative leicht brechen. Was aber, wenn man Transpositionen und Substitutionen in einer Chiffre mischt? Tatsächlich kann man damit, wenn man das geschickt macht und den Schritt häufig genug wiederholt, wesentlich sicherere Chiffren konstruieren. Alle modernen symmetrischen Chiffren (wie der „Data Encryption Standard“, DES oder …

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Flaggenalphabet

Das Flaggenalphabet wird zur optischen Nachrichtenübertragung auf See verwendet. Jedem Buchstaben des Alphabets wird eine Flagge zugeordnet, wobei jede Flagge sich aus unterschiedlichen bunten geometrischen Figuren zusammensetzt. So können im Notfall, wenn alle modernen Kommunikationswege ausgefallen sind, durch das Zeigen der Flaggen Nachrichten von Schiff zu Schiff übertragen werden. Daneben haben die Flaggen noch weitere …

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Morsecode

Samuel Finley Breese Morse (1791–1872), ein amerikanischer Kunstmaler, entwickelte während einer Rückreise aus Europa im Jahr 1832 die Idee einer Nachrichtenübertragung mit elektrischem Strom und einem Elektromagneten. Seinen ersten elektrischen Telegrafen konstruierte er aus einem alten Spannrahmen für seine Leinwände, einem Elektromagneten und dem Federantrieb einer alten Uhr. Am 04.09.1837 gelang ihm damit die erste …

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ASCII-Code

Computer „denken“ in Zahlen – Buchstaben und andere Zeichen muss man ihnen erst beibringen. Dazu benötigt man eine Kodierung, die jedem Buchstaben eine Zahl zuordnet – ähnlich dem Morse-Code, aber mit Zeichen fester Länge, damit der Computer sie einfacher verarbeiten kann. Damit alle Computer dieselbe Zeichenkodierung verwenden wurde 1963 der „Amerikanische Standard-Code für den Informationsaustausch“ …

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B-Sprache

Die „B-Sprache“ ist eine Version verschiedener „Räubersprachen“, bei denen der Text durch das Einfügen von Buchstaben verfremdet wird. Wer die hinter den Einfügungen stehende Regel nicht kennt, wird den gesprochenen Räubersprachen-Text kaum verstehen. Mit Kenntnis der Regel und ein wenig Übung versteht man den Text jedoch sofort. Im zweiten Weltkrieg setzten die Amerikaner Navajo-Indianer als …

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Anagramme

Anagramme gibt es schon seit mehr als 2000 Jahren. Hinter einem Anagramm steckt eine Transpositions-Verschlüsselung. Bei Transpositions-Verschlüsselungen bleiben die Buchstaben eines Wortes unverändert, nur die Reihenfolge der Buchstaben wird so verändert, dass ein neues sinnvolles Wort entsteht, z.B. wird aus dem Wort AMPEL, das Anagramm LAMPE. Bei kurzen Wörtern ist das noch einfach, aber bei …

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Tabellenverschlüsselung

Verschlüsselungen, bei denen der Klartext in eine Tabelle eintragen und der Geheimtext aus der Tabelle geschickt ausgelesen wird, nennen wir Tabellen-Verschlüsselungen. Beispielweise kann man ein Wort mit 9 Buchstaben in eine 3 mal 3 Tabelle eintragen, z.B. trägt man das Wort „WEIHNACHT“ zeilenweise von oben nach unten in die Tabelle ein. Den Geheimtext bekommt man, …

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Geometrische Verschlüsselung

Geometrische Verschlüsselungen sind nicht speziell von jemandem erfunden worden. Wir nennen alle Verschlüsselungen, die mit geometrischen Figuren arbeiten, so. Schöne Beispiele dazu wurden schon von dem italienischen Kryptologen Givan Battista Porta 1593 in seinem Buch „De furtivis literarum notis“ veröffentlicht. Bei dieser Verschlüsselung wird die Reihenfolge der Buchstaben des Klartexts verändert, sodass man den Geheimtext …

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