Bilderverschlüsselung

Schon lange vor der Entwicklung guter Verschlüsselungsverfahren wurden Methoden entwickelt, um geheime Nachrichten zu verstecken. Der Fachbegriff dafür ist Steganografie von „steganós“ (griech. „bedeckt“) und „gráphein“ („schreiben“). Damit bezeichnet man die Kunst, Botschaften so zu tarnen, dass Sie unentdeckt bleiben. Zu den steganografischen Verfahren zählen z.B. Geheimtinten, die z.B. erst durch Erhitzen oder unter UV-Licht …

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Postkarten-Verschlüsselung

Ist eine Nachricht auf einer Postkarte versteckt, sprechen wir von einer Postkarten-Verschlüsselung. Das Verstecken der Nachricht erfolgt dadurch, dass in einem völlig belanglosen Text sichtbar Zeichen verändert oder in einem Bild Zeichen eingefügt wurden. Die Veränderungen sollen aber so sein, dass sie nur der Empfänger erkennt. Beispielsweise kann man die passenden Buchstaben unterstreichen: Wir wünschen …

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Skytale

Die Skytale von Sparta ist das älteste bekannte militärische Verschlüsselungsverfahren. Es wurde bereits vor mehr als 2500 Jahren im antiken Griechenland zum Übermitteln von Botschaften verwendet. Damals wurde ein Holzstock (als Skytale) in Kombination mit Leder oder Pergament verwendet (für die verschlüsselte Botschaft). Unabhängig vom Material muss vor allem eins zwischen Sender und Empfänger klar …

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Fleißner-Schablone

Die Fleißner-Schablone (auch Fleißnersche Tabelle genannt) wurde von den österreichischen Oberst Eduard Fleißner von Wostrowitz 1881 in seinem Aufsatz „Neue Patronengeheimschrift“ veröffentlicht. Eine 6×6-Fleißner-Schablone erlaubt 49 = 262.144 verschiedene Anordnungen der neun Löcher. Das ist eine sehr geringe Schlüsselmenge – mit einem Computer kann man die verschiedenen möglichen Schlüssel sehr schnell durchprobieren. Mit einer 8×8-Schablone …

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Gartenzaun-Verschlüsselung

Die Gartenzaun-Verschlüsselung ist eine Transpositions-Chiffre: Bei ihr werden nicht die Zeichen des Klartextes durch andere Zeichen ersetzt (Substitution), sondern die Position im Geheimtext vertauscht. Die Gartenzaun-Chiffre hat einen sehr kleinen Schlüsselraum: Die maximale Anzahl Zeilen, aus denen der „Gartenzaun“ aufgebaut wird, ist äußerst begrenzt. Daher kann man das Verfahren sehr leicht durch Ausprobieren brechen. Wenn …

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Freimaurercode

Die Freimaurerchiffre wurde im 18. Jahrhundert von Freimaurern, Mitgliedern von Geheimbünden, die auch „Logen“ genannt wurden, verwendet. Auf dem Friedhof der Trinity Chutch in New York findet sich eine damit verschlüsselte Inschrift auf dem Grabstein von James Leason, gestorben am 28.09.1794. In dieser Zeit wurden sogar komplette Bücher im Freimaurercode verfasst. Tatsächlich ist die Freimaurerchiffre …

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Playfair

Die Playfair-Chiffre wurde 1854 von dem britischen Physiker Charles Wheatstone (1802-1875) entwickelt und kam im ersten und sogar noch im zweiten Weltkrieg zum Einsatz. Wheatstone war seit 1836 Mitglied der „Royal Society“, ist der Erfinder des ersten Nadeltelegrafen und entdeckte zeitgleich mit Werner von Siemens das „dynamoelektrische Prinzip“. Die Playfair-Chiffre als erste Substitutions-Chiffre für Bigramme …

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Four-Square-Chiffre

Die Four-Square-Chiffre wurde von Félix Marie Delastelle (1840 – 1902) entwickelt. Von ihm stammt übrigens auch die Bifid-Chiffre. Bei der Four-Square-Chiffre werden wie bei der Playfair-Chiffre Buchstabenpaare verschlüsselt. Durch die Verwendung von Buchstabenpaaren sind die Verschlüsselungen auch weniger anfällig für Attacken auf Basis von Häufigkeitsanalysen – sie sind möglich, aber viel schwieriger und man benötigt …

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Bifid-Chiffre

Die Bifid-Chiffre wurde von dem Amateur-Kryptographen Félix Marie Delastelle (1840 – 1902) erfunden. Erstmals wurde sie in der Zeitschrift „Revue du Génic“ als „cryptographie novuelle“ (man könnte sagen neuartiges Verschlüsselungsverfahren) veröffentlicht. Über das Leben des Erfinders selbst ist nicht viel bekannt. Er hat sich wohl nach seiner Pensionierung in ein Hotel eingemietet um das Buch …

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ADFGX-System

Chiffren aus Substitutionen oder Transpositionen lassen sich für sich genommen jeweils relative leicht brechen. Was aber, wenn man Transpositionen und Substitutionen in einer Chiffre mischt? Tatsächlich kann man damit, wenn man das geschickt macht und den Schritt häufig genug wiederholt, wesentlich sicherere Chiffren konstruieren. Alle modernen symmetrischen Chiffren (wie der „Data Encryption Standard“, DES oder …

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